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Arbeitsunfähigkeit

  • Die Pflichten des Arbeitnehmers
  • Berufsunfähigkeitsrente bei Arbeitsunfähigkeit
  • Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit
Tipps bei Arbeitsunfähigkeit

Arbeitsunfähigkeit: Was ist das?

Arbeitsunfähigkeit bedeutet, dass ein Arbeitnehmer seine Tätigkeit aufgrund seines Gesundheitszustandes vorübergehend nicht weiter ausführen kann oder sich die Krankheit verschlimmern würde, wenn er weiterarbeiten würde. Dies muss von einem Arzt bescheinigt werden. Die Arbeitsunfähigkeit entbindet den Arbeitnehmer somit von seiner im Arbeitsvertrag festgelegten Arbeitspflicht gegenüber dem Arbeitgeber.

Sowohl eine physische als auch psychische Beeinträchtigungen kann der Grund für eine Arbeitsunfähigkeit sein – vorausgesetzt, die Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes ist unverschuldet, beispielsweise durch eine Erkrankung oder einen Unfall.

Arbeitsunfähigkeit – Die Pflichten des Arbeitnehmers

  • Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen.
  • Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Rechtsgrundlage dafür findet sich in § 5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EntgFG).
  • Sollte der Arbeitgeber Zweifel am Wahrheitsgehalt des Attests haben, kann er zunächst eine sogenannte Zusammenhangsanfrage an die Krankenkasse stellen. Hier wird geprüft, ob mehrere Arbeitsunfähigkeiten aufgrund derselben Krankheit bestanden. Außerdem kann der Arbeitgeber von der Krankenkasse eine gutachterliche Stellungnahme beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MKD) anfordern. Zweifel sind insbesondere dann zu erheben, wenn der Arbeitnehmer sich auffällig oft oder immer nur für einen kurzen Zeitraum als arbeitsunfähig meldet.

Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit

Obwohl die Begriffe Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit im allgemeinen Sprachgebrauch oftmals gleichgesetzt werden, handelt es sich dabei um zwei verschiedene Angelegenheiten. Arbeitsunfähigkeit bedeutet, dass die Aussicht besteht die Arbeitskraft wieder vollständig herstellen zu können. Der Arbeitnehmer ist also nur vorübergehend nicht in der Lage, seiner Arbeit nachzukommen. Berufsunfähig ist laut Gesetz, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann. Ein weiterer Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen ist der Träger, der im Schadensfall die Leistungen ausbezahlt. Im Fall einer Arbeitsunfähigkeit ist der Träger in den meisten Fällen zunächst der Arbeitgeber, der das Entgelt für bis zu sechs Wochen weiter bezahlt. Bei der Berufsunfähigkeit hingegen greift eine etwaige Berufsunfähigkeitsversicherung.

Tipp: Berufsunfähigkeitsrente bei Arbeitsunfähigkeit

Einen smarter Zusatz bei der Berufsunfähigkeit der LV 1871 ist die Option „Gelber Schein“. Denn nicht immer ist man gleich berufsunfähig, wenn man länger erkrankt. Dennoch kann sich eine finanzielle Notlage ergeben. Die LV 1871 zahlt bei dieser Option die Berufsunfähigkeitsrente, auch wenn bei Krankheit keine Berufsunfähigkeit vorliegt. Nach Ablauf von sechs Monaten erbringen wir rückwirkend ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit für bis zu 18 Monate eine Leistung in Höhe der vereinbarten BU-Rente. Ihr Vertrag läuft dabei mit voller Beitragsbefreiung unverändert weiter. Bei einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als sechs Wochen befreien wir Sie von der Beitragszahlungspflicht. Dies gilt ab Ende des Monats, in dem Sie uns die Arbeitsunfähigkeit nachweisen.

Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit

Im Fall einer Arbeitsunfähigkeit erfolgt eine Fortzahlung des regulären Gehalts des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber für eine Dauer von sechs Wochen. Vorsicht: Diese Regelung gilt nicht, falls die Arbeitsunfähigkeit während der ersten vier Wochen des Beschäftigungsverhältnisses eintritt.

Sind die sechs Wochen abgelaufen, greift bei gesetzlich versicherten Arbeitnehmern der Staat ein: Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet von nun an 70 % des regulären Lohns. Der Anspruch auf dieses Krankengeld besteht für 78 Wochen.

Sollte die Arbeitsunfähigkeit länger andauern als erwartet, ist es wichtig, den Arbeitgeber rechtzeitig über die Verlängerung zu informieren. Die verlängerte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, sprich das Folgeattest eines Arztes, muss vor Ablauf der Gültigkeitsdauer des ersten Attests eingereicht werden. Anderenfalls geht der Anspruch auf Krankengeld verloren. Der erste Geltungstag der Folgebescheinigung sollte deshalb auf den Tag datiert sein, der dem letzten Geltungstag der Erstbescheinigung folgt. Damit dies gewährleistet ist, ist es wichtig, sich um die Folgebescheinigung zu kümmern, sobald abzusehen ist, dass die Arbeitsunfähigkeit andauert.

Was darf während der Arbeitsunfähigkeit gemacht werden?

Oft herrscht Ungewissheit darüber, welchen Tätigkeiten während einer Arbeitsunfähigkeit nachgegangen werden darf. Mittlerweile existieren allerdings zahlreiche Urteile zu dieser Frage. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme ist die Arbeitsunfähigkeit keinesfalls mit Bettlägerigkeit gleichzusetzen.

Grundsätzlich gilt: Alles, was eine Genesung weder verhindert, noch verzögert, ist erlaubt. Das schließt Haus- und Gartenarbeiten, diverse Freizeitaktivitäten sowie bestimmte sportliche Aktivitäten mit ein. Kurze Spaziergänge bei Erkältung sind beispielsweise in Ordnung, mit hohem Fieber sein Kind zur Kita zu bringen kann jedoch zu Schwierigkeiten führen. Vorsicht ist auch geboten, wenn während der Arbeitsunfähigkeit einer Tätigkeit für einen anderen Arbeitgeber nachgegangen wird. Das Ausüben einer Nebentätigkeit wird oft als genesungsverzögernd angesehen und kann im schlimmsten Fall zu einer Kündigung, zumindest aber zu einer Abmahnung führen.

Der Unterschied zwischen Arbeitsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit & Berufsunfähigkeit

Die Begriffe Arbeitsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich jedoch in mehreren Punkten voneinander.

Arbeitsunfähigkeit bedeutet, dass ein Arbeitnehmer seine Tätigkeit aufgrund seines Gesundheitszustandes vorübergehend nicht weiter ausführen kann oder sich die Krankheit verschlimmern würde, wenn er weiterarbeiten würde.

Der Begriff Berufsunfähigkeit bezeichnet hingegen den Umstand, seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben zu können.

Für Erwerbsunfähigkeit (in der Sozialversicherung seit 2001 Erwerbsminderung) sind zwei Definitionen vorhanden. Eine für die staatliche Unterstützung und eine für private Versicherungsverträge. Wie weiter oben schon erwähnt, gibt in der Sozialversicherung seit Ende des Jahres 2000 die Erwerbsminderung statt der Erwerbsunfähigkeit. Voll erwerbsgemindert ist, wer wegen Krankheit oder Behinderung nicht mindestens drei Stunden pro Tag arbeiten und somit nicht am allgemeinen Arbeitsmarkt teilnehmen kann. Auch eine teilweise Erwerbsminderung ist möglich. Diese liegt vor, wenn die oder der Erwerbsgeminderte nicht mindestens sechs Stunden pro Tag arbeiten kann. Somit liegt ein Restleistungsvermögen zwischen drei und sechs Stunden vor, das eine Teilzeitbeschäftigung erlaubt. Außerdem gilt eine Wartezeit. Bei privaten Versicherungsbedingungen gibt es unterschiedliche Definitionen je nach Versicherer.

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