Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München - ist Spezialist für innovative Berufsunfähigkeits-, Lebens- und Rentenversicherungen.

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bAV-Cockpit

Durchblick in der
betrieblichen Altersversorgung

bAV bei der LV 1871

Professionelle betriebliche Altersversorgung

Wir bieten unseren Kunden ein breites Spektrum an Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge.

Ob Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionszusage oder Unterstützungskasse, wir finden mit Ihnen das passende Konzept für Ihr Unternehmen.

Bei unserer Tochterfirma der MAGNUS GmbH finden Sie zudem Beratungs- und Serviceleistungen unter anderem juristischer und versicherungsmathematischer Art.

Was ist die betriebliche Altersversorgung?

Die betriebliche Altersversorgung – im Nachfolgenden kurz bAV genannt – ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Altersvorsorgesystems. Sie bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit, mit Hilfe des Arbeitgebers eine zusätzliche Altersversorgung aufzubauen. Dazu zählen alle Leistungen, die ein Arbeitgeber aus Anlass des Dienstverhältnisses seinen Arbeitnehmern zur Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung zusagt.

Welche Finanzierungsarten gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Finanzierungsarten in der bAV:

  • die Arbeitgeberfinanzierung, oftmals einfach als Betriebsrente bezeichnet
  • die Entgeltumwandlung durch den Arbeitnehmer
  • und eine Mischform finanziert durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Die älteste Form der betrieblichen Altersversorgung ist die sogenannte Betriebsrente. Unter ihr versteht man eine meist ausschließlich komplett vom Arbeitgeber finanzierte Versorgung. Klassische arbeitgeberfinanzierte Versorgungswerke findet man meist in größeren Unternehmen. Oft stammen diese Versorgungswerke aus den sogenannten „besseren Zeiten“ und verbinden eine hohe soziale Komponente, gepaart mit Steuervorteilen und der Bindung von qualifizierten und spezialisierten Mitarbeitern an das Unternehmen.

Heute schließen Arbeitnehmer vermehrt Verträge ab, bei denen sie sich selbst eine Alters-, Invaliditäts– oder Hinterbliebenenversorgung über den Betrieb bzw. das Unternehmen aufbauen. Dies geschieht im Rahmen der Entgeltumwandlung oder auch Gehaltsumwandlung genannt.

Alternativ können natürlich auch der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zusammen eine Altersversorgung für den Mitarbeiter aufbauen. Entsprechend begünstigt wird dieser Gedanke durch das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG).

Wie funktioniert die Entgeltumwandlung?

Von einer Entgeltumwandlung spricht man, wenn der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehalts zum Aufbau einer bAV nutzen möchte. Der Beitrag zur Entgeltumwandlung wird direkt vom Bruttogehalt abgezogen und mindert dadurch die Steuer- und Sozialabgabenlast.

Vorteile für den Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer spart sich durch die Entgeltumwandlung Steuern, je nach Durchführungsweg auf Beiträge bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (West); in 2019 sind das bis zu 536 Euro pro Monat. In den Durchführungswegen Direktzusage und Unterstützungskasse sogar ohne Begrenzung.

Die Sozialabgabenlast kann für Beiträge bis zu einer Höhe von vier Prozent (in 2019: 268 Euro pro Monat) reduziert werden.

So ermitteln Sie die tatsächlichen Kosten Ihrer betrieblichen Altersversorgung.

Hierzu ein Beispiel:

Infografik zur bAV

Vorteile für den Arbeitgeber

Auch der Arbeitgeber profitiert bei einer Entgeltumwandlung seines Mitarbeiters. Zusätzlich zum verbesserten Image und einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit genießen Unternehmen finanzielle Vorteile. Der Betrieb spart bei den Arbeitgeber-beiträgen zur Sozialversicherung (Lohnnebenkosten). Ihm stehen dadurch mehr finanzielle Mittel zur Verfügung. In vielen Fällen schießen deshalb Arbeitgeber die gesparten Lohnnebenkosten den bAV-Verträgen Ihrer Angestellten zu.

Seit 2002 ist der Anspruch auf Entgeltumwandlung im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) geregelt. Der Arbeitgeber ist also grundsätzlich dazu verpflichtet, Ihnen eine Entgeltumwandlung zu ermöglichen. Ein Arbeitgeberzuschuss ist erst für Neuzusagen ab 2019 (ab 2022 auch bei Altzusagen) vorgeschrieben.

Über die konkrete Ausgestaltung der bAV entscheiden Arbeitgeber und Arbeitnehmer selbst. Vorteile haben Angestellte mit einem Tarifvertrag. Dort sind häufig konkrete Vereinbarungen zum Arbeitgeberanteil festgehalten.

Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung

Der Arbeitgeber kann zwischen fünf verschiedenen Durchführungswegen wählen

Direktversicherung

Die Direktversicherung ist der unkomplizierteste und gängigste Durchführungsweg. Hier entspricht das Versorgungsversprechen direkt dem abgeschlossenen Versicherungsvertrag. Der Arbeitgeber schließt diesen bei einer Versicherungsgesellschaft für seine Angestellten ab. Im Versorgungsfall werden die Leistungen direkt an den begünstigten Angestellten oder seine Hinterbliebenen ausbezahlt.

Direktversicherungen eignen sich auch für kleinere Unternehmen. Vor allem wegen ihrem geringen Verwaltungsaufwand und den niedrigen finanziellen Risiken. Der Arbeitnehmer erhält hierbei die garantierte Versicherungsleistung.

Zusätzlich kann er bei einer günstigen Kapitalmarktlage an den Überschüssen der Versicherungsgesellschaft partizipieren. Einen weiteren Vorteil für Angestellte stellt die unkomplizierte Übertragung bei einem Jobwechsel dar – sofern der neue Arbeitgeber damit einverstanden ist. Ist der neue Arbeitgeber damit nicht einverstanden, kann der Vertrag auch privat fortgeführt werden.

Allerdings muss erwähnt werden, dass dieser Durchführungsweg in der Höhe der möglichen Absicherung eingeschränkt ist:

Steuerlich begünstigt sind nur Beiträge bis zu einer Höhe von maximal 8% der Beitragsbemessungsgrenze (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung. In 2019 sind das 536 Euro monatlich.

Pensionszusage/Direktzusage

Die Pensionszusage ist ein Leistungsversprechen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer. Dieses Leistungsversprechen muss immer schriftlich festgehalten werden und genaue Angaben zur Form, Umfang, Dauer und Höhe der Leistungen enthalten. So ist im Versorgungsfall genau geregelt, welchen Rechtsanspruch der Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber hat.

Pensionszusagen zählen üblicherweise zu den arbeitgeberfinanzierten Betriebsrenten. Allerdings ist auch die Vereinbarung einer Entgeltumwandlung möglich. Oft schließen Unternehmen als zusätzliche Sicherheit auch eine Rückdeckungsversicherung ab.

Die Verwaltungsaufwände sind im Verhältnis zur Direktversicherung etwas höher, da bei einem solchen Durchführungsweg bilanzielle Auswirkungen zu berücksichtigen sind.

Dennoch hat der Durchführungsweg durchaus seine Daseinsberechtigung. Insbesondere eignet sich der Durchführungsweg zur Versorgung von Angestellten mit hohem Einkommen, da auch hohe Zusagen steuerlich gefördert sind. Der Aufbau der Pensionsrückstellungen in der Passivseite der Bilanz des Unternehmens erzeugt einen Steuerspareffekt.

Unterstützungskasse

Unterstützungskassen sind ebenfalls rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtungen. Zuwendungen zur bAV zahlt der Arbeitgeber direkt an die Unterstützungskasse. Finanziert werden sie entweder über das Unternehmen oder durch Entgeltumwandlung.

Für kleinere Firmen sind vor allem Gruppenunterstützungskassen interessant. Sie organisieren die betriebliche Altersversorgung mehrerer Unternehmen und kümmern sich gegen Gebühr um anfallende Verwaltungsaufgaben.

Wie bei der Pensionszusage gibt es hier ebenfalls keine Steuergrenzen für die Aufwendungen. Das kommt insbesondere Angestellten mit einem hohen Einkommen zugute.

Pensionsfonds

Auch die Pensionsfonds sind rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtungen, die meistens von großen Unternehmen, Banken oder Versicherungen gegründet werden. Im Jahr 2002 wurden der Pensionsfonds als fünfter Versorgungsweg eingeführt. Durch ihre Anlagefreiheit am Kapitalmarkt bieten sie hohe Renditechancen.

Geldanlagen am Aktienmarkt sind immer mit Risiken verbunden. Deshalb sind Arbeitgeber auch bei diesem Durchführungsweg dazu verpflichtet, Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein zu zahlen.

bAV im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen

Vermögenswirksame Leistungen (kurz VL) stehen mittlerweile vielen Angestellten zu. Das sind zusätzliche Leistungen des Arbeitgebers in Höhe von bis zu 40 Euro monatlich, die dem Arbeitnehmer zum Aufbau seines Vermögens zur Verfügung gestellt werden.

Voraussetzung dafür ist ein Vertrag, in den Sie die vermögenswirksamen Leistungen einbezahlen können. Diese Verträge laufen in den meisten Fällen sieben Jahre lang.

Beliebte Anlagemöglichkeiten für VL sind Bausparverträge und Investmentfonds. Bei den klassischen Varianten der vermögenswirksamen Leistungen ist der Beitrag von maximal 40 Euro jedoch voll steuer- und sozialabgabenpflichtig. Meist bleibt deswegen nur noch die Hälfte übrig. Sie können aber auch in die betriebliche Altersversorgung eingezahlt werden. Denn anders als bei den klassischen Varianten fallen in der bAV keine Steuern und Sozialabgaben an.

Was Sie auf jeden Fall nicht vergessen dürfen, ist die Vertragsdauer ihrer Verträge im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen:

Bei der bAV können Sie nicht wie bei anderen VL-Anlagen nach der Sperrfrist von sieben Jahren auf das angesparte Geld zugreifen. Da es sich um eine Altersversorgung handelt und weitere Vorteile für Sie verbunden sind, müssen Sie bis zum Beginn der Rentenauszahlung warten.

Durchführungswege

Weiterführende Informationen zum Download

Vertriebskonzepte

Weiterführende Informationen zum Download

Betriebsrentenstärkungsgesetz: Wichtige Informationen

Im Jahr 2014 wurde mit dem Koalitionsvertrag die Absicht erklärt, die betriebliche Altersversorgung (bAV) zu stärken. Wir geben Ihnen gerne einen kurzen Überblick, welche Änderungen und Potenziale sich durch die Reform ergeben. Die bisherigen Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung, beispielsweise über Direktversicherungen, bleiben auch zukünftig bestehen. Auch Arbeitgeberzuschüsse und Garantien sind weiterhin möglich.

  • Erweiterung des steuerlichen Förderrahmens auf 8 Prozent der BBG (Sozialversicherungsfreiheit bleibt bei 4 Prozent bestehen)
  • verpflichtender Arbeitgeberzuschuss für alle Entgeltumwandlungen in Höhe von 15 Prozent (sofern Sozialabgaben gespart werden; ab 2019 für Neu- und ab 2022 für Altzusagen; betrifft nur Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds)
  • Förderbetrag für Geringverdiener
  • Freibetrag für die Grundsicherung
  • Verbesserungen im Rahmen der Doppelverbeitragung bei Riester
  • erweiterte steuerbegünstigte Möglichkeiten beim Ausscheiden des Arbeitnehmers

Zusätzlich erhofft sich die Bundesregierung Impulse über das sogenannte Sozialpartnermodell. Hierbei werden den Tarifvertragsparteien neue Möglichkeiten geschaffen, mit Zielrentenmodellen attraktive Wege für Arbeitnehmer zu bieten.

Bereits heute ergeben sich, nicht zuletzt aufgrund des Betriebsrentenstärkungsgesetzes, attraktive Vertriebsansätze für Sie.

Sprechen Sie unsere bAV-Spezialisten an:

Münster: Andreas Nordhaus
andreas.nordhaus@lv1871.de
Tel.: 0160 / 3 65 23 62

Hamburg: Christian Rilli
christian.rilli@lv1871.de
Tel.: 0172 / 8 12 16 13

Chemnitz: Daniel Wintrich
daniel.wintrich@lv1871.de
Tel.: 0163 / 3 18 71 07

Stärkung der bAV

Sie wollen sich noch genauer informieren?

Downloaden Sie hier hilfreiche PDF's mit weiteren Infos

Ihre Fragen zur betrieblichen Altersversorgung

Kann jeder Arbeitnehmer eine betriebliche Altersversorgung abschließen?

Generell kann jeder Arbeitnehmer eine betriebliche Altersversorgung abschließen. Um die steuerlichen Vorteilen zu nutzen, muss es sich bei dem Arbeitsverhältnis um das erste Dienstverhältnis handeln. Bei der LV 1871 finden Sie für jeden Bedarf die richtige Absicherung.

Was passiert bei einem Ausscheiden aus dem Unternehmen?

In der heutigen Berufswelt gehört Flexibilität zur Grundvoraussetzung. Doch was passiert mit der betrieblichen Altersversorgung bei einem Arbeitgeberwechsel?

Bei den Durchführungswegen Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds ist das ganz einfach. Arbeitnehmer haben einen Rechtsanspruch auf die Übertragung der Rentenanwartschaft, wenn sie aus dem Unternehmen ausscheiden. Bei Unterstützungskassen und Pensionszusagen ist eine Übertragung nur im gegenseitigen Einvernehmen möglich. Dabei müssen der abgebende und der annehmende Arbeitgeber zustimmen. Gleiches gilt für Zusagen aller Durchführungswege, die vor dem 1. Januar 2015 erteilt wurden.

Eine Übertragung auf den neuen Arbeitgeber kann entweder durch eine Übernahme oder eine Übertragung der Zusage erfolgen. Bei einer Übernahme übernimmt der neue Arbeitgeber die komplette Zusage. Bei einer Übertragung wird lediglich das bereits erworbene Kapital auf den neuen Arbeitgeber übertragen. Dieser gestaltet die Zusage anschließend neu.

Die Übertragung des Kapitals ist in der Regel steuerfrei.

Um die Übertragung zu vereinheitlichen, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ein Übertragungsabkommen entwickelt. Versicherer, die diesem angehören, verpflichten sich unter anderem dazu, keinen Stornoabzug zu erheben. Darüber hinaus wird in diesem Abkommen festgelegt, dass die Übertragung innerhalb von 15 Monaten durchgeführt werden kann und keine Abschlussprovision gezahlt wird.

Kann ich meine Beiträge verringern oder aussetzen, wenn ich beispielsweise in Elternzeit gehe?

Sie können Ihre Beiträge abhängig von Ihrer persönlichen Situation jederzeit verringern oder eine Beitragspause vereinbaren. Die Beitragspause können Sie nach einem Versicherungsjahr festlegen. Wenn Sie eine Beitragspause vereinbaren, können Sie innerhalb von drei Jahren die Wiederaufnahme der Beitragszahlung beantragen. Haben Sie zu einem späteren Zeitpunkt Kapital verfügbar, können Sie mit einem Einmalbetrag im Rahmen der steuerlichen Grenzen Ihre Altersversorgung wieder erhöhen.