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12. August 2021
#BU

Statistisch gesehen wird jeder vierte Deutsche irgendwann einmal berufsunfähig. Doch eine BU-Versicherung haben nicht viele. Die Gründe dafür sind vielfältig. André Perko ist freier Vermittler aus Frankfurt am Main. Im Interview erklärt er, wie er das Thema Berufsunfähigkeit bei seinen Kunden anspricht und warum er die Golden BU Lösungen der LV 1871 empfiehlt.

Golden BU Praxischeck: Die Karrieregarantie ist eine echte Innovation

Viele Deutsche denken immer noch: „Berufsunfähigkeit kann mir nicht passieren, ich sitze doch den ganzen Tag im Büro.“ Was raten Sie Kunden, die so denken?
André Perko: Das höre ich oft in Kundengesprächen, da kläre ich zunächst ganz allgemein darüber auf, dass bestimmte Krankheiten oder Unfälle passieren, unabhängig der beruflichen Tätigkeit. Manchmal sagt ein Beispiel mehr als viele Worte und ich gebe Beispiele aus meinem eigenen Kundenkreis: Da ist zum einen der Student, der krankheitsbedingt ein Jahr mit dem Studium pausieren muss, zum anderen der Steuerberater der aufgrund eines Burn-Outs aus dem Beruf ausscheidet oder die junge Familienmutter, die sich plötzlich aufgrund eines Schlaganfalls in der Ergotherapie befindet. Alles zuvor gesunde Menschen mit Büroberufen, die sich ganz unvermittelt in einer Berufsunfähigkeit wiederfinden. Die Wichtigkeit eines umfänglichen Berufsunfähigkeitsschutzes wird dann sehr schnell klarer.

Für wen ist die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit am wichtigsten?
André Perko: In der Praxis für nahezu jeden. Berufstätig, nicht Berufstätig, Schüler oder Student, jeder trägt aktuell oder zukünftig zum Einkommen bei, sei es materiell oder durch die Übernahme wichtiger Aufgaben in Haushalt oder Kindererziehung. Sind neben dem (zukünftigen) Arbeitseinkommen keine weiteren Geldquellen vorhanden, macht die Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn. Je früher, desto besser, da Gesundheit und Prämienhöhen meist nicht besser oder niedriger werden. Die Golden BU für Schüler ab zehn Jahren ist hier eine tolle Möglichkeit, bereits früh einen ersten Berufsunfähigkeitsbaustein zu setzen.

 Was können Versicherungsunternehmen Ihrer Meinung nach tun, um Kunden den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu erleichtern?
André Perko: Regelwerke und Meldefristen in Berufsunfähigkeitsverträgen sind oft kompliziert. Hier begrüße ich einfache und transparente Regelungen. Mit der einheitlichen Frist von zwölf Monaten für Berufswechsel, Nachversicherungsereignissen, Meldung von Gehaltssprüngen und so weiter hat die LV 1871 eine faire Basis geschaffen. So können wir im jährlichen Servicetermin mit unseren Kunden auf jene lebensverändernden Ereignisse noch auf Produktbasis eingehen, ohne irgendwelche Fristen versäumt zu haben. Nicht selten versäumen Kunden die zeitnahe Mitteilung einer veränderten Lebenssituation, beispielsweise bei einer Gehaltserhöhung. Gut, wenn hier einen fairen Versicherer wie die LV 1871 hat, der noch Änderungen zulässt.

Faire Bedingungen geschaffen

Die LV 1871 erweitert ihre Tarifbedingungen regelmäßig – zuletzt im April. Welche Leistungen machen die Golden BU Lösungen der LV 1871 besonders attraktiv?
André Perko: Da gibt es einiges. Besonders hervorheben möchte ich aber folgenden Punkt: Dass nicht bei den jährlichen Dynamiknachträgen, die finanzielle Angemessenheit überprüft werden muss, entlastet und vor allem enthaftet Makler. Hier verzichtet die LV 1871 als einer der wenigen Anbieter am Markt auf entsprechende Gehaltsnachweise.

Richtig gut finde ich die Karrieregarantie, die eine Erhöhung über die Nachversicherungsgrenze erlaubt bis zur zweifachen Höhe derer. Vielen unserer Kunden reicht im Laufe des Erwerbslebens die Nachversicherungshöhe nicht aus, meist liegen mit zunehmendem Alter Vorerkrankungen vor, da ist die neue Erhöhungsoption der LV 1871 eine echte Innovation.

Erreicht die BU-Rente die Obergrenze einer möglichen Nachversicherung greift die neue Karrieregarantie. Steigt das regelmäßige Gehalt des Versicherungsnehmers um mindestens fünf Prozent, kann die BU-Rente innerhalb von sechs Monaten bei unbefristetem Angestelltenverhältnis um denselben Prozentsatz erhöht werden – ohne erneute Risikoprüfung. Dabei sind Erhöhungen bis zur doppelten Obergrenze der Nachversicherungsgarantie möglich.

Häufig wird gesagt, Kunden schauen bei BU-Versicherungen nur auf den Preis. Was erleben Sie in der Praxis: Stimmt das?
André Perko: Keineswegs. Für Kunden ist es wichtig, generell im Leben flexibel zu bleiben und ihre Versorgung entspannt ihren veränderten Lebensverhältnissen anpassen zu können. So hat vielleicht auch gerade ein junger Mensch, für den eine Beitragsdynamik oder eine AU-Klausel als Schüler noch keine Bedeutung hatte, zum Berufseinstieg nach Studium oder Ausbildung plötzlich eine veränderte Interessenlage. Auch hier geht die LV 1871 mit ihrer Zukunftsgarantie sehr weitsichtig vor. So gibt es nachträglich eine Einschlussmöglichkeit sowohl für die Beitragsdynamik als auch für die AU-Klausel ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Vielen Dank für das Gespräch.

André Perko ist unabhängiger Finanzberater bei der FINANCEDOOR GmbH in Frankfurt am Main. Als Geschäftsführer verantwortet er beim Versicherungsmakler insbesondere den Bereich Biometrie und Finanzplanung. Die Dienstleistungen richten sich an Privatkunden, die unabhängige faire Beratung suchen und dabei Wert auf eine langfristige Partnerschaft legen; überwiegend im Rhein-Main-Gebiet.

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