Anpassungsstörung und Berufsunfähigkeitsversicherung
Kann eine Anpassungsstörung zur Berufsunfähigkeit führen?
Ja, eine Anpassungsstörung kann zur Berufsunfähigkeit führen. Denn eine Anpassungsstörung wirkt sich auf Konzentration, Belastbarkeit oder Antrieb aus. Langfristig kann das die eigene Leistungsfähigkeit einschränken – vor allem dann, wenn sich der Zustand nicht stabilisiert oder verbessert. Aus einzelnen Krankentagen kann sich mit der Zeit ein längerer Zeitraum entwickeln. Wenn die Belastung bleibt, fällt es immer schwerer, im Job Schritt zu halten. Von Berufsunfähigkeit ist dann die Rede, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich dauerhaft zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können.
Symptome einer Anpassungsstörung
Eine Anpassungsstörung zeigt sich oft in verschiedenen Beschwerden, die sich auf Körper und Psyche auswirken können.
Typische Anzeichen sind:
Kann man eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Anpassungsstörung abschließen?
Ob mit der Diagnose Anpassungsstörung noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen werden kann, hängt vom individuellen Krankheitsverlauf ab. Beim Abschluss einer BU müssen Sie Gesundheitsfragen beantworten. Neben den Standardfragen werden bei einer Vorerkrankungen auch Fragen zur Krankengeschichte gestellt.
Typische Fragen zur Anpassungsstörung sind beispielweise:
Basierend auf diesen Angaben entscheidet der Versicherer, wie er Ihren Antrag bewertet und unter welchen Bedingungen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können. So kann der Antrag ausgehen:




