Was bedeutet Altersarmut eigentlich?
Altersarmut liegt vor, wenn das Einkommen im Ruhestand nicht genügt, um die grundlegenden Ausgaben des täglichen Lebens zu bestreiten. Das ist vor allem bei Menschen mit zuvor dauerhaft niedrigem Einkommen der Fall. Das Problem hört bei dieser Personengruppe aber nicht auf. Auch Teilzeitbeschäftigte, Solo-Selbstständige oder Personen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien sind gefährdet. Phasen der Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Arbeitslosigkeit oder längere Krankheitszeiten führen oft dazu, dass sich weniger Rentenansprüche aufbauen lassen.
Altersarmut ist in Deutschland längst Realität. Bereits heute gilt rund jeder fünfte Mensch über 75 Jahre als armutsgefährdet, Tendenz steigend. Das Problem: Immer öfter reicht die gesetzliche Rentenversicherung als Vorsorge nicht aus. Daher entscheidet vor allem die individuelle Vorsorge darüber, ob Sie Ihren Lebensstandard im Alter halten können.
Ab wann spricht man von Altersarmut?
Altersarmut wird anhand von zwei zentralen Maßstäben beurteilt: Armutsrisikoschwelle und Existenzminimum. Sie machen das finanzielle Risiko im Alter greifbar.

Was versteht man unter Armutsrisikoschwelle?
Was ist das Existenzminimum?
Reicht das Einkommen nicht aus, um grundlegende Ausgaben zu decken, greift die Grundsicherung im Alter. Grundlegende Ausgaben sind zum Beispiel Kosten für Miete, Energie, Lebensmittel oder medizinische Versorgung. Somit markiert die Grundsicherung die untere Grenze der finanziellen Absicherung und soll das soziokulturelle Existenzminimum gewährleisten.
Welche Folgen hat Altersarmut?
Altersarmut wirkt sich unmittelbar auf viele Lebensbereiche aus. Fehlen ausreichende finanzielle Mittel geraten Betroffene schnell in eine Abwärtsspirale. Im Ruhestand ist es dann kaum mehr möglich, aus dieser allein herauszukommen. Die Folgen zeigen sich nicht nur im Geldbeutel, sondern auch in Gesundheit und sozialem Leben.
Typische Konsequenzen von Altersarmut sind:
Diese Folgen machen deutlich, warum Vorsorge so wichtig ist. Gleichzeitig gilt: Altersarmut ist kein festgeschriebenes Schicksal. Unabhängig davon, in welcher Lebensphase Sie sich befinden, können gezielte Schritte helfen, Risiken zu verringern.
Wie kann man Altersarmut vorbeugen? 5 Tipps gegen finanzielle Engpässe im Alter
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Weitere InformationenDie folgenden fünf Tipps zeigen, wie Sie Schritt für Schritt finanzielle Engpässe im Alter vermeiden können:
Gegen Altersarmut aktiv werden: Ihre nächsten Schritte
Altersarmut lässt sich nicht von heute auf morgen vermeiden, wohl aber Schritt für Schritt. Frühzeitige Vorsorge, die Absicherung der Arbeitskraft und das Nutzen staatlicher Förderungen bilden dabei die Grundlage.
Ihre persönliche Handlungs-Checkliste:
Fazit: Mit der richtigen Strategie ist Altersarmut vermeidbar
Wenn Sie sich frühzeitig mit Ihrer Vorsorge auseinandersetzen, reduzieren Sie finanzielle Engpässe im Alter deutlich. Vorsorge bedeutet vor allem eines: Selbstbestimmung im Alter. Sie sichern sich finanzielle Freiheit, erhalten Ihren Handlungsspielraum und schaffen die Grundlage dafür, Ihr Leben im Ruhestand nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Häufige Fragen
Wichtiger Hinweis
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