Private Rentenversicherung

Rentenversicherung für Angestellte

  • Gesetzliche Rente reicht oft nicht aus

  • Versorgungslücke mit privater Altersvorsorge schließen

  • Was sollte man bei der Wahl der Rentenversicherung beachten

Mitarbeiter tauschen sich zum Thema private Rentenversicherung für Angestellte in einem gläsernen Meetingraum aus

Schnellüberblick

  • Die gesetzliche Rente reicht für viele Angestellte im Alter nicht aus: Es entsteht eine Versorgungslücke, die zu finanziellen Problemen führen kann.

  • Private Rentenversicherungen bieten Angestellten verschiedene Möglichkeiten diese Rentenlücke individuell und flexibel zu schließen: Hierfür gibt es klassische, sicherheitsorientierte, stattlich geförderte und chancenorientierte, fondsgebundene Varianten.

  • Bei der Auswahl einer privaten Rentenversicherung sollten Angestellte einige Punkte beachten: persönliche Lebenssituation, Flexibilität, Rentenhöhe, Liquiditätsbedarf und ihr Sicherheitsbedürfnis.

Warum ist Altersvorsorge für Angestellte wichtig?

Die Zahlen sind alarmierend: Laut statistischem Bundesamt sind in Deutschland rund 20 Prozent der Rentner von Altersarmut bedroht: Ihr monatliches Einkommen liegt unter 900 Euro. Viel zu wenig für den Lebensunterhalt, vor allem für Mieter.

Aber auch wer als Angestellter gut verdient hat und ausschließlich eine gesetzliche Rente bezieht, kämpft im Ruhestand mit der sogenannten Rentenlücke: Die Rente ist deutlich niedriger als das letzte Gehalt. Das liegt unter anderem am demografischen Wandel, denn die Zahl der Rentner steigt, während gleichzeitig weniger Erwerbstätige in die Rentenkasse einzahlen.

Die gute Nachricht: Die Rentenlücke lässt sich schließen. Angestellte können zusätzlich privat vorsorgen und später sorgenfrei in den Ruhestand gehen. In Deutschland haben Sie grundsätzlich drei kombinierbare Möglichkeiten für die Altersvorsorge. Dieses sogenannte 3-Säulen-Modell besteht aus:

  • Basisversorgung: Die erste Säule umfasst die gesetzliche Rentenversicherung sowie eventuelle Leistungen berufsständischer Versorgungswerke, etwa für angestellte Ärzte oder Steuerberater.

  • Betriebliche Altersvorsorge: Darunter fällt zum Beispiel eine Entgeltumwandlungen, die Sie über Ihren Arbeitgeber abschließen können. Der Arbeitgeber ist verpflichtet eine Entgeltumwandlung zu ermöglichen und einen Zuschuss von mindestens 15 Prozent des umgewandelten Betrags dazuzuzahlen.

  • Private Vorsorge: Die dritte Säule umfasst viele verschiedene Vorsorgevarianten. Zum Beispiel die Riester-Rente und Rürup-Rente, die unter bestimmten Bedingungen staatlich gefördert werden. Auch private Versicherungen wie die klassische Rentenversicherung oder eine Fondsrente wie MeinPlan der LV 1871 sind gute Bausteine für Ihre Altersvorsorge.

Infografik: Die drei Säulen der Altersvorsorge

Private Rentenversicherung: Möglichkeiten für Angestellte

Im Idealfall ergänzen Angestellte in Deutschland die Basisversorgung und die betriebliche Säule um eine oder mehrere private Vorsorgemöglichkeiten. Eine private Rentenversicherung für Angestellte ist ein bewährter Baustein der Altersvorsorge. Hier gibt es mehrere Varianten, die sich auch kombinieren lassen:

Eine klassische Rentenversicherung ist eine sehr sichere und konservative Form der Altersvorsorge. Denn hier ist die Rente in der Regel garantiert und die Rentenversicherung erzielt fortlaufend Zinsen und Zinseszinsen. So legen Sie Ihre Altersvorsorge langfristig und sicher an und müssen sich nicht aktiv darum kümmern. Ihr Vorsorgevermögen können Sie sich am Ende der Laufzeit entweder vollständig oder als kontinuierlich laufende Rente auszahlen lassen. Übrigens: Die klassische Rentenversicherung der LV 1871 hat über einen langen Zeitraum eine Rendite erzielt, die wesentlich über der durchschnittlichen Nettoverzinsung am Markt lag.

Eine fondsgebundene Rentenversicherung wird auch Fondsrente genannt. Sie investiert einen Teil des Kapitals am Kapitalmarkt. Auch hier können Sie sich zum Laufzeitende das angesparte Kapital als klassische, lebenslange Rente oder einmalig auszahlen lassen. Im Gegensatz zur klassischen Rentenversicherung werden Ihre Beiträge in Investmentfonds angelegt, die Sie selbst definieren können. Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten dafür auch speziell zusammengestellte Portfolios an. Bei der LV 1871 können Sie beispielsweise in exklusive Portfolios wie das „Aktiv-Portfolio Weitsicht“, die „Expertenpolice“ und das „ETF-Portfolio Plus“ investieren.

Die Höhe Ihrer Fondsrente ist daher abhängig vom Erfolg der gewählten Fonds. Das heißt: Die fondsgebundene Rentenversicherung ist zwar nicht so sicher wie die klassische mit der garantierten Rente, hat jedoch auch die Chance auf eine höhere Rendite. Wobei Sie bei der Fondsrente „MeinPlan“ der LV 1871 selbst entscheiden können, inwieweit Sie die eingezahlten Beiträge absichern möchten. Sie haben die Möglichkeit eine Garantie von bis zu 90 Prozent der eingezahlten Beiträge zu wählen. Wenn Sie stattdessen die Chancen am Kapitalmarkt stärker nutzen möchten, können Sie ganz oder teilweise auf eine Garantie verzichten.

Das Risiko können Sie außerdem über die Wahl der Investmentfonds steuern, denn hier gibt es risikoreichere Fonds mit höheren Renditechancen, aber auch risikoärmere Fonds mit einer breiten Streuung, die immer noch die Chance auf eine lohnende Rendite bieten.

Die Basisrente (Rürup-Rente) ist für Angestellte eine steuerlich geförderte Ergänzung zur gesetzlichen Rente, insbesondere für Gutverdienende. Die Beiträge können seit 2023 vollständig als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden, die Auszahlung erfolgt später als lebenslange Rente. Eine vorzeitige Auszahlung oder Kapitalauszahlung ist nicht möglich, jedoch lassen sich Optionen wie Hinterbliebenenschutz oder Berufsunfähigkeits-Absicherung ergänzen. Die LV 1871 bietet mit einer fondsgebundenen Basisrente für Angestellte flexible Anlagemöglichkeiten bereits ab niedrigen monatlichen Beiträgen.

Worauf sollten Angestellte bei der privaten Rentenversicherung achten?

Die Wahl der richtigen privaten Rentenversicherung ist für Angestellte eine wichtige Entscheidung. Dabei geht es nicht nur um Rendite, sondern auch um realistische Rentenhöhe, Flexibilität und persönliche Lebensplanung. Wer frühzeitig wichtige Kriterien berücksichtigt, kann Versorgungslücken schließen und finanziell gut vorbereitet in den Ruhestand gehen. Die folgenden Punkte zeigen, worauf Sie dabei besonders achten sollten:

Achten Sie darauf, dass Ihre private Altersvorsorge die Rentenlücke zumindest schließen kann. Das heißt Ihre Einnahmen aus gesetzlicher Rente und privater Vorsorge sollten die voraussichtlichen Ausgaben decken.

Einnahmen schätzen

Wie hoch die gesetzliche Rente voraussichtlich sein wird, können Sie der jährlichen Renteninformation entnehmen. Diese erhalten Sie jährlich, sobald Sie mindestens 27 Jahre alt sind oder fünf Jahre Beitragszeiten erworben haben.

Ausgaben schätzen

Etwas aufwändiger ist es die voraussichtlichen Ausgaben im Ruhestand abzuschätzen. Denn hier spielen natürlich sehr individuelle Kosten eine Rolle: In welcher Region leben Sie im Ruhestand voraussichtlich? Wohnen Sie dann zur Miete oder in einer eigenen Immobilie, für die vielleicht noch Kreditraten anfallen oder eine größere Renovierung ansteht? Werden Sie ein Fahrzeug benötigen? Eine gute Hilfestellung beim Berechnen gibt der interaktive Konsumvergleich der statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Die private Rentenversicherung für Angestellte sollte vor allem Flexibilität bieten. Sowohl in der Anspar- als auch in der Rentenphase. So können Sie auf geplante und ungeplante Änderungen Ihrer Lebensumstände oder der beruflichen Situation reagieren, etwa bei einer Heirat, wenn Sie ein Kind bekommen, den Job wechseln oder bei einer Scheidung. Zum Beispiel können Sie bei der Fondsrente MeinPlan in in bis zu 20 Fonds gleichzeitig investieren und Ihre Anlagestrategie jederzeit kostenlos anpassen.

Berücksichtigen Sie bei der Wahl der privaten Rentenversicherung auch Ihre Zukunftspläne: Wollen Sie vielleicht eine Immobile erwerben und selbst nutzen? Möchten Sie im Ruhestand Ihr Haus verkaufen oder vermieten und in eine kleinere Wohnung ziehen? Wollen Sie sich später selbständig machen oder vielleicht früher in den Ruhestand gehen? Je genauer Sie sich über Ihre Zukunftspläne im Klaren sind, desto besser lässt sich auch die Altersvorsorge planen. So können Sie beispielsweise den Rentenbeginn entsprechend planen.

Selbst bei der besten Lebensplanung kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren und ein finanzieller Engpass auftreten. Oder es ergibt sich eine unvorhergesehene Chance, die Sie ergreifen wollen, zum Beispiel der Erwerb eines günstigen Baugrundstücks. Damit Sie dann ausreichend liquide sind, sollte zumindest ein Teil Ihrer privaten Altersvorsorge schon während der Laufzeit Auszahlungen ermöglichen.

Die Fondsrente MeinPlan der LV 1871 zum Beispiel bietet Ihnen die Option Cash-to-Go: Damit können Sie sich sogar regelmäßig Beträge ab 200 Euro aus dem Fondsvermögen auszahlen lassen, auch mehrfach hintereinander. Voraussetzung ist, dass das Vertragsguthaben nach der Auszahlung noch mindestens 1.000 Euro betragen muss bzw. wenn eine Erlebensfallgarantie gewählt wurde, muss zusätzlich das Fondsguthaben nach der Auszahlung mindestens zehn Prozent des Garantieguthabens betragen.

Bei der Wahl einer passenden Rentenversicherung sind auch Ihr persönliches Sicherheitsbedürfnis und Ihre Risikobereitschaft wichtig. Zur Erinnerung: Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, kann eine klassische private Rentenversicherung das Richtige für Sie sein. Eine Fondsrente hingegen bietet Ihnen zwar weniger Garantie, erhöht aber Ihre Chance auf eine höhere Rendite. Die Fondsrente MeinPlan der LV 1871 bietet maximale Flexibilität und passt sich an Ihr Leben und Ihre Bedürfnisse an. Auch eine Kombination mehrerer Vorsorgemodelle kann sinnvoll sein. So könnten Sie mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung privat für den Ruhestand vorsorgen und zusätzlich über den Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge abschließen, um sich beispielsweise Arbeitgeberzuschüsse zu sichern.

Worauf sollten Angestellte bei der privaten Rentenversicherung achten? Ausreichende Höhe der Rentenzahlung, Flexibilität, Zukunftspläne, Liquidität, Risikobereitschaft

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Häufige Fragen zur privaten Rentenversicherung für Angestellte

Die gesetzliche Rente ist oft deutlich niedriger als das letzte Gehalt und reicht bei vielen Angestellten aus, um die Lebenshaltungskosten im Ruhestand zu decken. Gründe dafür sind unter anderem der demografische Wandel und gestiegene Ausgaben.

Angestellte können u.a. zwischen einer klassischen Rentenversicherung, einer fondsgebundenen Rentenversicherung und der Basisrente (Rürup-Rente) wählen. Diese können individuell mit der gesetzlichen Rente und betrieblichen Vorsorgemodellen kombiniert werden, um die persönliche Rentenlücke optimal zu schließen.

Wichtig sind eine ausreichende Rentenhöhe zur Schließung der Versorgungslücke, flexible Gestaltungsmöglichkeiten entsprechend der eigenen Lebenssituation und eine Auswahl, die zu den individuellen Sicherheitsbedürfnissen und Zukunftsplänen passt.

Private Rentenversicherung – Produkte der LV 1871

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