Warum ist eine BU für Ärzte sinnvoll?
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für die meisten Ärzte eine sinnvolle Ergänzung zum berufsständischen Versorgungswerk. Die Absicherung über das berufsständische Versorgungswerk ist für die meisten Mediziner verpflichtend, aber in vielen Fällen nicht ausreichend.
Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit bei Ärzten
Gerade zu Beginn des Berufslebens erscheint das Risiko schwer oder dauerhaft zu erkranken sehr weit weg. Doch die Wahrscheinlichkeit bis zur Rente berufsunfähig zu werden ist hoch. Jeder vierte Arbeitnehmer und Selbstständige scheidet vorzeitig aus dem Berufsleben aus.
Ärzte sind in ihrem Beruf hohem Stress, starken körperlichen und psychischen Anforderungen sowie gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Faktoren wie lange Arbeitszeiten, Schichtdienste, langes Stehen bei Operationen und emotional belastende Situationen erhöhen das Risiko einer Berufsunfähigkeit. Eine private BU ist für Ärzte und Ärztinnen deshalb essenziell. Denn sie sichert den erarbeiteten Lebensstandard ab, für den Fall, dass Sie Ihre berufliche Tätigkeit bedingt durch Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall nicht mehr ausüben können.

Warum ist eine private BU neben dem Versorgungswerk für Mediziner wichtig?
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist neben der Absicherung über das Versorgungswerk für Ärzte und Ärztinnen wichtig, da die Leistung vom Versorgungswerk oft nicht ausreichend ist und nur bei einer 100-prozentigen Berufsunfähigkeit greift.
Ärzte sind als Kammerberuf verpflichtet sich in einem ärztlichen Versorgungwerk zu versichern. Damit haben sie unter anderem Anspruch auf Leistungen im Fall einer Berufsunfähigkeit. Die Absicherung über das Versorgungswerk greift allerdings erst, wenn eine 100-prozentige Berufsunfähigkeit vorliegt. Das bedeutet: Versorgungswerke erkennen die Berufsunfähigkeit erst an, wenn sämtlichen ärztlichen Tätigkeiten zu 100 Prozent nicht mehr nachgegangen werden kann. Wer beispielsweise nur zu 70 Prozent eingeschränkt ist und in der Wissenschaft oder in der Ausbildung junger Ärzte noch tätig sein könnte, erhält keine finanzielle Unterstützung.
Eine private BU leistet dahingegen bereits ab einer Einschränkung von mindestens 50 Prozent. Ist ein Arzt zum Beispiel durch gesundheitliche Einschränkungen nicht mehr in der Lage 70 Prozent seiner Tätigkeiten nachzugehen, aber kann dennoch die restlichen 30 Prozent ausführen, würde ein Versorgungswerk nicht zahlen, eine private Versicherung in der Regel schon. Damit zählt die BU zu den wichtigsten Versicherungen für Ärzte.
Golden BU der LV 1871: Passgenaue Absicherung für Ärzte
Die Berufsunfähigkeitsversicherung Golden BU der LV 1871 unterstützt Mediziner im Ernstfall mit einer monatlichen Rente. Voraussetzung ist, dass sie ihren zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr ausüben können. Mithilfe der BU-Rente können Ärzte Einkommenseinbußen ausgleichen und regelmäßigen Kosten weiterhin nachkommen.
Die Golden BU bietet eine umfangreiche Absicherung und passende Leistungen für Ärzte:
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Wann sollten Ärzte eine BU abschließen?
Grundsätzlich gilt: Je früher der Abschluss, desto besser. Denn private Versicherer führen vor Vertragsschluss eine Risikoprüfung mit Gesundheitsfragen durch. Als Arzt lohnt es sich bereits im Studium über einen Versicherungsabschluss nachzudenken, da Studierende von vergünstigten Tarifen profitieren und meist noch keine Vorerkrankung haben. Je nach Art und Umfang von Vorerkrankungen wird die BU durch Risikozuschläge teurer oder die Krankheit muss als Ursache für eine Berufsunfähigkeit vom Vertrag ausgeschlossen werden. Zum Teil kommt es auch zur Ablehnung des Versicherungsvertrages, wenn schwere gesundheitliche Einschränkungen vorliegen.
Hinzukommt, dass der Druck im Medizinstudium und mentale und körperliche Belastungen im praktischen Jahr, bereits während des Studiums zur Berufsunfähigkeit führen können. Nicht ohne Grund sind psychische Erkrankungen mittlerweile die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit (Quelle: Marktüberblick Berufsunfähigkeit 2025). Deshalb ist es sinnvoll, eine private BU möglichst früh abzuschließen.

Besonderheiten für Medizinstudenten
Für Studierende bietet die LV 1871 besondere Möglichkeiten, um den Leistungsumfang flexibel an die berufliche Weiterentwicklung anzupassen. Mit der Zukunftsgarantie räumen wir Medizinstudenten noch mehr Flexibilität ein, um auf alles, was noch kommt, optimal vorbereitet zu sein. Dabei erfolgt keine erneute Risikoprüfung. Beispielsweise können die Berufseinstufung und die Obergrenze für die Nachversicherung bei verschiedenen Anlässen überprüft werden. Zusätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, die BU-Rente anzupassen oder Optionen wie Die AU-Leistung, Beitragsdynamik oder das Pflegepaket nachträglich einzuschließen.
Worauf sollten Ärzte beim BU-Abschluss achten?
Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Ärzte sicherstellen, dass berufsspezifische Aspekte wie beispielsweise eine Infektionsklausel oder der Verzicht auf Umorganisation abgedeckt sind. Hinzukommen allgemein Aspekte, die bei der BU-Absicherung bedacht werden sollten:












