Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München - ist Spezialist für innovative Berufsunfähigkeits-, Lebens- und Rentenversicherungen.

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    Versicherungen

    Versicherungsprämie: Erklärung und Bestandteile

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    Definition Versicherungsprämie

    Als Versicherungsprämie oder Versicherungsbeitrag bezeichnet man den Betrag, den Versicherungsnehmer an die Versicherungsgesellschaft zahlen, um in den Genuss des Versicherungsschutzes zu kommen. Wie hoch die Versicherungsprämie ausfällt und wann sie zu zahlen ist, ist im Versicherungsvertrag individuell geregelt. Dabei sind verschiedene Zahlungsweisen möglich – von monatlich über quartalsweise bis hin zu jährlichen Zahlungen. In einigen Fällen, etwa bei der privaten Rentenversicherung, ist auch eine Einmalzahlung der Versicherungsprämie möglich.

    Bei einigen Versicherungen ist die Zahlung der ersten Versicherungsprämie nach Vertragsschluss besonders wichtig. Denn bei manchen Versicherungsarten beginnt der Versicherungsschutz erst dann, wenn der erste Beitrag bei der Versicherungsgesellschaft eingegangen ist. Wird die erste Versicherungsprämie nicht fristgerecht überwiesen, kann das Versicherungsunternehmen vom Vertrag zurücktreten und der Versicherungsnehmer verliert rückwirkend seinen Versicherungsschutz. Werden Folgeüberweisungen nicht rechtzeitig geleistet, kann das Versicherungsunternehmen deren Zahlung anmahnen. Bleiben die Mahnungen erfolglos, hat der Versicherer die Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen.

    Prämienberechnung bei Versicherungen: Wie kommt die Summe zustande?

    Wie hoch die Beiträge ausfallen, ist abhängig von der Versicherungsart. Bei der Prämienberechnung einer Berufsunfähigkeitsversicherung spielen beispielsweise die Höhe der BU-Rente, das Alter, der aktuelle Gesundheitszustand und Beruf, Hobbys und Sportarten und die Versicherungs- sowie Leistungsdauer eine Rolle.  Das Versicherungsunternehmen versucht durch die Berücksichtigung dieser Kriterien zu ermitteln, wie wahrscheinlich es ist, dass der Leistungsfall eintritt und die vertraglich vereinbarte Leistung ausbezahlt werden muss. Dabei gilt die Grundregel: Je höher das wirtschaftliche Risiko für die Versicherungsgesellschaft ist, desto höher fällt der Versicherungsbeitrag aus.

    Da bei manchen Versicherungen auch das Alter und der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers als Kriterien für die Berechnung der Versicherungsprämie herangezogen werden, muss der Interessant teilweise eine Gesundheitsprüfung durchlaufen. Vor Abschluss einer Risikolebensversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung müssen deshalb Angaben zu Gesundheit und Lebenswandel gemacht werden. Je wahrscheinlicher es aufgrund dieser Informationen ist, dass der Versicherungsnehmer innerhalb der Vertragslaufzeit verstirbt (Risikolebensversicherung) oder berufsunfähig wird (Berufsunfähigkeitsversicherung), desto höher fallen seine Beiträge für die entsprechende Versicherung aus.

    Prämienbestandteile einer Versicherung

    Bei Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen wird beim Versicherungsbeitrag oftmals zwischen der Brutto- und der Netto-Prämie unterschieden:

    Nettoprämie

    Der Nettobeitrag wird auch Zahlbeitrag genannt und entspricht den tatsächlichen Zahlungen, die der Versicherungsnehmer an die Versicherungsgesellschaft leistet.  Die Nettoprämie ist meist niedriger als die Bruttoprämie, da der Versicherer Kunden an erwirtschafteten Überschüssen beteiligt.

    Bruttoprämie

    Der Bruttobeitrag hingegen ist die tatsächlich vom Versicherer kalkulierte Prämie. Sie setzt sich aus dem Kosten- und dem Risikoanteil zusammen. In den Kostenanteil fließen die Abschluss- und Verwaltungskosten sowie Steuern ein. Der Risikoanteil berechnet sich auf Basis aller Kriterien, die die Versicherungsgesellschaft zur Einschätzung, dass der Leistungsfall tatsächlich eintritt, heranzieht. Bei kapitalbildenden Lebensversicherungen kommt ein weiterer Prämienbestandteil hinzu: das individuelle Sparziel. Dieser Bestandteil wird für die Finanzierung der vertraglich vereinbarten Leistung am Ende der Versicherungszeit eingesetzt. Die Bruttoprämie stellt zeitgleich die Obergrenze für Beitragserhöhungen dar. Dieser Beitrag ist laut dem Versicherungsvertrag maximal zu zahlen.

    Je nach Versicherungsart und Vertragsgestaltung kann das Versicherungsunternehmen die Versicherungsprämie während der Laufzeit erhöhen. Bei Hausratversicherungen kann dies zum Beispiel der Fall sein, wenn der Versicherungsnehmer den Wohnort wechselt. Auch eine große Anzahl von Schadensmeldungen kann dazu führen, dass ein Versicherungsanbieter die Prämien für die Hausratversicherung anhebt. In diesem Fall können Versicherte vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den Vertrag auflösen.

    Brutto-Netto-Spread

    Brutto-Netto-Spread

    Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoprämie wird auch Brutto-Netto-Spread bezeichnet. Er ist eine wichtige Größe, die beim Vergleich verschiedener Angebote betrachtet werden sollte. Je höher der Brutto-Netto-Spread desto höher können zukünftige Beitragserhöhungen ausfallen, wenn keine oder weniger Überschüsse erwirtschaftet werden.

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