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Rentenfonds und Renten-ETFs: Wichtige Informationen und Tipps

Festverzinsliche Wertpapiere (Renten) sind eine der wichtigsten Anlageklassen in der Vermögensanlage. Denn Renten machen den größten Teil der an den Weltbörsen gehandelten Wertpapiere aus. Die in den letzten Jahren stark gesunkenen, aktuell oftmals negativen Renditen (u.a. aufgrund der Geldpolitik der Zentralbanken) haben gravierende Veränderungen für Vermögensanlagen in Renten, Rentenfonds und Renten-ETFs zur Folge.

Was genau ist eine Anleihe (Rente)?

Anleihen werden auch als Rentenpapiere bezeichnet. Daher kommt der Begriff „Rente“, der sich als Kurzform im Sprachgebrauch etabliert hat. Sehr einfach können Wesen und Funktion von Renten an Hand von Staatsanleihen erläutert werden. Die Steuereinnahmen von Staaten reichen oft nicht aus, um alle geplanten Ausgaben tätigen zu können. In einem solchen Fall gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten bei der Erstellung des Staatshaushalts: Entweder man nimmt die prognostizierten Steuereinnahmen für die kommende Haushaltsperiode als feststehend an und kürzt die geplanten Ausgaben. Oder man geht von fixen Ausgaben aus und erhöht die hierfür notwendigen Mittel durch Kreditaufnahme. Eine Kreditaufnahme erfolgt zumeist durch die Ausgabe von Staatsanleihen.

Anleger, die eine Staatsanleihe erwerben, werden zu Gläubigern dieses staatlichen Schuldners. Eine Rente begründet somit ein Gläubiger-Schuldner-Verhältnis zumeist für eine feste Laufzeit und einen festgelegten Zinssatz. D.h. die Schuldner leihen sich Geld zu vorab festgelegten Konditionen und verpflichten sich, das geliehene Geld nach der definierten Laufzeit an den Gläubiger zurückzubezahlen.

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So funktionieren Anleihen (Renten), Rentenfonds und Renten-ETFs

Ein Rentenfonds ist ein Investmentfonds, der in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Die für Investmentfonds typische Streuung erreichen Rentenfonds-Manager durch Investition beispielsweise in Anleihen verschiedener Schuldner, unterschiedlicher Laufzeiten oder unterschiedlicher Währungen. Ebenso wie Aktienmärkte werden auch Rentenmärkte durch verschiedene Indizes abgebildet, die den Gesamtrentenmarkt oder spezifische Teile hiervon (z.B. nur Staatsanleihen, bestimmte Währungen oder Schuldnerqualitäten) umfassen. Ein Rentenfonds bestückt sich mit Renten aus dem Investment-Universum, welches seinem Vergleichsindex zu Grunde liegt. Auch bei Rentenfonds gilt: aktive Fondsmanager haben das Ziel, besser als ein Vergleichsindex abzuschneiden. Besser kann heißen, eine höhere Wertentwicklung und /oder eine geringere Schwankungsbreite zu erreichen. Ob dieses Ziel erreicht wird (v.a. nach Abzug der Verwaltungskosten), hängt vom Erfolg des jeweiligen Fondsmanagers ab.

Insbesondere im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind die laufenden Verwaltungskosten für Rentenfonds zunehmend in den Fokus gerückt. In Ermangelung positiver Renditen für viele Unternehmens- und Staatsanleihen sehen sich viele Manager von Rentenfonds gezwungen, höhere Risiken einzugehen, um dadurch die Rendite des Fonds zu erhöhen. Vor allem die Bonität der Schuldner spielt dabei eine besondere Rolle. Schuldner mit geringerer Kreditwürdigkeit gelten als risikoreicher und müssen daher höhere Zinsen ausloben, um sich Geld an den Kapitalmärkten leihen zu können. Die Risikoprämie – und damit die Zinsdifferenz – zwischen sehr guten und qualitativ schlechten Schuldnern (im Sinne der Kreditwürdigkeit / Bonität) ist jedoch ebenfalls zunehmend gesunken. Außerdem erhöht sich mit einer zunehmenden Beimischung von Titeln mit niedrigerer Bonität das durchschnittliche Ausfallrisiko der Wertpapiere im Portfolio und somit das Risiko (d.h. die Schwankungsbreite) des betreffenden Fonds.

Eine Alternative zu aktiv verwalteten Rentenfonds sind Renten-ETFs. Diese haben das Ziel, einen Index möglichst genau nachzubilden. Die meisten Renten-ETFs bieten folglich nicht die Chance, besser als ein Vergleichsindex abzuschneiden. Dafür sind jedoch deren laufende Verwaltungskosten typischerweise gering, und meist deutlich niedriger als die Kosten für aktiv gemanagte Rentenfonds.

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Entscheidend bei Anleihen: Nominalzins oder Effektivzins (Rendite)?

Den auf einem Rentenpapier fest „aufgedruckten“ Zinssatz bezeichnet man als Nominalzins (oder Kupon). Dieser Zinssatz gilt für die gesamte Laufzeit einer Rente und muss vom Schuldner zumeist jährlich an den jeweiligen Gläubiger ausgezahlt werden.

Renten sind oftmals börsengehandelte Wertpapiere. Durch den Handel von Renten ergeben sich unterschiedliche Kurse, vergleichbar dem Mechanismus von Angebot und Nachfrage am Aktienmarkt. Ein kurzes Beispiel hilft vermutlich am besten zur Erläuterung: Ein Schuldner begibt eine Rente mit einem Jahr Laufzeit, einem Nominalbetrag von 100 Euro, einem Nominalzins in Höhe von 1% und einem Anleihekurs von 100%. Damit muss er für das Jahr 1 Euro Zins bezahlen. Sinkt das Zinsniveau für einjährige Anleihen unter 1%, würde die Nachfrage nach dem Wertpapier mit 1% Zinssatz voraussichtlich steigen und damit – bei gleichbleibendem Angebot – auch der Kurs dieser Anleihe. Mit steigendem Kurs (>100%) sinkt in Folge die effektive Verzinsung dieser Anleihe.

Bezogen auf einen Kapitaleinsatz von 100 Euro entspricht 1 Euro genau 1% effektiver Verzinsung (Rendite). Bei gestiegenen Kursen und beispielsweise einem Kapitaleinsatz von 150 Euro errechnet sich für 1 Euro Zinsertrag eine Rendite von 1 : 150 = 0,67%. Steigt also der Kurs einer Rente mit 1% Nominalzins von 100% auf 150%, dann reduziert sich die Rendite im Gegenzug auf 0,67%. Beim Kauf einer Anleihe ist daher deren tatsächliche Rendite zu beachten.

Im aktuellen Niedrigzinsumfeld gibt es beispielsweise für viele deutsche Staatsanleihen nur noch negative effektive Zinsen. Selbst wenn eine deutsche Staatsanleihe noch einen positiven nominalen Zinssatz (Kupon) von beispielsweise 0,25% bietet, kann deren Effektivzins (Rendite) aufgrund ihres aktuellen Kurses negativ sein.

Insbesondere in den vergangenen Jahren konnte dieses Zusammenspiel von Kurs und Rendite am Rentenmarkt sehr deutlich beobachtet werden. Nach der Eurokrise stieg die Nachfrage nach als sicher geltenden Titeln stark an. Gerade deutsche Staatsanleihen gelten als sehr sicher und erlebten u.a. dadurch eine sehr hohe Nachfrage. Als Folge davon stiegen Kurse von Renten, die bereits im Umlauf waren auf Rekordstände, und deren Rendite sank entsprechend dramatisch. Größtenteils fielen die Renditen deutscher Staatsanleihen unter die Marke von 0%. Dieses Phänomen wirkt sich auch auf neu begebene Renten aus. Leiht sich Deutschland heute Geld an den Kapitalmärkten, dann muss (abhängig von der Laufzeit) oft für Zinszahlungen kein Geld mehr aus dem Bundeshaushalt aufgebracht werden. Teilweise erhält der deutsche Staat letztlich sogar Geld für die Kreditaufnahme (im Falle von negativen Effektivzinsen).

Warum aber kaufen Anleger Staatsanleihen mit negativen Renditen? Der Hauptgrund dafür ist die Sicherheit, die ein Schuldner wie beispielsweise Deutschland seinen Gläubigern bietet. Anleger verzichten auf positive Renditen bzw. akzeptieren sogar negative Renditen, weil sie davon ausgehen, dass deutsche Staatsanleihen am Fälligkeitstag zu 100% zurückbezahlt werden und damit kein Risiko eines Vermögensverlusts besteht.

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