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    Was passiert mit der Riester-Rente im Todesfall?

    FAQ Würfel in einer Hand

    Riester Rente: Besonderheiten im Todesfall

    Mit einer Riester-Rente wie der Performer RieStar der LV 1871 können Arbeitnehmer, Beamte und unter bestimmten Voraussetzungen auch Selbstständige staatlich gefördert für das Alter vorsorgen. Die private Zusatzrente soll zusammen mit der gesetzlichen Rente einen angenehmen Lebensabend ermöglichen. Doch nicht jeder Versicherungsnehmer kann seinen wohlverdienten Ruhestand tatsächlich genießen. Daher stellt sich die Frage: Was geschieht mit der Riester-Rente nach dem Tod des Versicherten? Kann das angesparte Kapital vererbt werden?

    Entscheidend ist der Zeitpunkt des Todesfalls. Befand sich der Versicherte noch in der Ansparphase, kann das Geld aus seiner Riester-Rente auf den Riester-Vertrag des Ehepartners übertragen werden. Besitzt der Hinterbliebene keinen eigenen Riester-Vertrag, hat er zwölf Monate Zeit, um einen abzuschließen. Der Vorteil: Der Erbe erhält das gesamte Kapital aus der Riester-Rente – inklusive der staatlichen Zulagen sowie der erwirtschafteten Rendite. Darüber hinaus ist es möglich, die Riester-Rente im Todesfall des Versicherungsnehmers aufzulösen. In diesem Fall müssen allerdings die staatlichen Zuschüsse sowie die Steuervorteile der letzten Jahre zurückbezahlt werden.

    Riester-Rente bei Tod: Umwandlung in Waisenrente für Kinder

    Falls der Verstorbene noch in der Ansparphase war und ein kindergeldberechtigtes Kind das Geld aus dem Riester-Vertrag erbt, wird das angesparte Kapital inklusive der staatlichen Zuschüsse in eine Waisenrente umgewandelt. Bekommt das erbberechtigte Kind kein Kindergeld mehr, müssen die staatlichen Zulagen und die Steuervorteile zurückgezahlt werden.

    Doch was geschieht mit der Riester-Rente, wenn der Sterbefall während der Auszahlungsphase eintritt? Dann kommt es darauf an, ob der Riester-Vertrag einen Hinterbliebenenschutz enthält – wahlweise in Form einer Rentengarantiezeit oder einer Restkapitalabfindung. Wurde eine Rentengarantiezeit von beispielsweise zehn Jahren vereinbart, wird dem Ehepartner des Verstorbenen eine Witwen- bzw. Witwerrente bis zum Ende dieser Garantiezeit ausbezahlt. Die Höhe der Witwenrente entspricht der Rente, die der Versicherungsnehmer gemäß seinem Riester-Vertrag bekommen hätte.

    In der Performer Riestar der LV 1871 ist eine Rentengarantiezeit von bis zu 23 Jahren möglich, so dass Angehörige auch bei einem Todesfall im hohen Rentenalter abgesichert sind.

    Riester bei Tod: Hinterbliebenenschutz durch Restkapitalabfindung

    Wurde im Riester-Vertrag eine Restkapitalabfindung vereinbart, läuft der Hinterbliebenenschutz theoretisch bis zum Tod des Erben. Das verbliebene Kapital auf dem Riester-Konto des Verstorbenen wird dem zurückgelassenen Familienmitglied als Witwen- oder Waisenrente ausbezahlt, bis dieses ebenfalls verstirbt oder bis das Guthaben aufgebraucht ist. Auch hier profitieren nur der Ehepartner bzw. der eingetragene Lebenspartner von einer abzugsfreien Auszahlung. Andere Hinterbliebene, auch leibliche Kinder, müssen die staatlichen Zuschüsse anteilig zurückzahlen. Außerdem muss die Rente normal versteuert werden.

    Gut zu wissen: Befand sich der verstorbene Versicherungsnehmer bereits in der Rentenphase und hinterlässt er keinen Ehepartner, kein Kind und keinen anderen Erben, die von einem gegebenenfalls eingeschlossenen Hinterbliebenenschutz berücksichtigt werden, dann endet der Vertrag und damit die Rentenzahlung.

    Tipp

    Tipp

    Damit keine Ansprüche verloren gehen, sollten Hinterbliebene nach dem Tod des Sparers schnell handeln. Der Todesfall muss innerhalb von drei Werktagen dem Standesamt gemeldet werden, welches dann die Sterbeurkunde ausstellt. Dieses amtliche Dokument wird unverzüglich dem Versicherungsunternehmen zusammen mit dem Original-Versicherungsschein vorgelegt – am besten per Einschreiben.

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