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    Sterbegeldversicherung bei Erbausschlagung?

    FAQ Würfel in einer Hand

    Mit einer Sterbegeldversicherung sorgen Versicherungsnehmer für den eigenen Tod vor, um ihre Hinterbliebenen zu entlasten. Nach dem Ableben des Versicherten wird die Versicherungssumme an die bezugsberechtigte Person ausbezahlt, welche im Vertrag namentlich genannt werden muss.

    Der Empfänger kann dann das Sterbegeld nutzen, um ein würdiges Begräbnis für den Verstorbenen zu organisieren und damit beispielsweise die Rechnungen für den Sarg, den Grabplatz, den Grabstein, den Steinmetz und den Blumenschmuck bezahlen. Wird in der Versicherungspolice kein Begünstigter benannt, geht die Leistung aus der Sterbegeldversicherung an den oder die Erben, die ihre Bezugsberechtigung mittels Erbschein nachweisen müssen.

    Doch nicht immer wollen die Erbberechtigten ihr Erbe annehmen: Denn in die Erbmasse fließt nicht nur das Vermögen des Verstorbenen ein, sondern auch dessen Schulden. Wenn die Höhe der geerbten Verbindlichkeiten den Wert aus der Erbmasse übersteigt, haften die Erben mit ihrem privaten Vermögen und müssen die Gläubiger des Verstorbenen bedienen. Um dies zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, das Erbe auszuschlagen. Aber was geschieht in diesem Fall mit der Sterbegeldversicherung?

    Erbe ausgeschlagen: Was bedeutet das für die Sterbegeldversicherung?

    Aus rechtlicher Sicht zählt das Sterbegeld nicht zur Erbmasse. Es handelt sich nämlich um einen sogenannten Vertrag zugunsten Dritter, welcher zugunsten einer bezugsberechtigten Person abgeschlossen wird. Der oder die Begünstigte kann einer der Erben sein, aber auch ein entfernter Verwandter, ein Freund der Familie – oder ein Bestatter. Wer nun laut Sterbegeldversicherung als Begünstigter der Versicherungssumme eingesetzt wurde oder, wenn kein Empfänger benannt wurde, wer laut gesetzlicher Erbfolge bezugsberechtigt ist, kann das Sterbegeld bedenkenlos annehmen. Der Betrag aus der Sterbegeldversicherung wird trotz Erbausschlagung ausbezahlt, sodass der Empfänger davon die Bestattung des Versicherungsnehmers bezahlen kann.

    Das Erbe gilt im Übrigen nicht als automatisch angenommen, wenn sich der Bezugsberechtigte die Versicherungssumme aus der Sterbegeldversicherung ausbezahlen lässt. Zum einen zählt das Sterbegeld, wie bereits erwähnt, nicht zur Erbmasse. Zum anderen können Nachlassempfänger die Erbmasse entgegennehmen und anschließend das Erbe trotzdem ausschlagen, sofern Frist und Form gewahrt werden. Innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntwerden des Erbanspruchs kann das Erbe formal abgelehnt werden. Zuständig ist das Nachlassgericht am Wohnsitz des Erblassers – meist ist dies das örtliche Amtsgericht.

    Erbausschlagung Sterbegeldversicherung: Das geschieht mit dem Restbetrag

    Bleibt nach dem Begleichen aller Bestattungskosten ein Restbetrag aus der Sterbegeldversicherung übrig, steht dieser in den meisten Fällen dem Bezugsberechtigten zu – selbst wenn die begünstigte Person das Erbe des Versicherungsnehmers ausgeschlagen hat. Einzige Ausnahme: Der Versicherte hat im Vertrag der Sterbegeldversicherung einen anderen Verwendungszweck für einen etwaigen Überschuss vorgesehen und wünscht sich beispielsweise, dass das Geld für die Grabpflege genutzt wird.

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    Wichtig zu wissen:

    Wichtig zu wissen:

    Obwohl das Sterbegeld nicht zur Erbmasse gehört, fällt grundsätzlich Erbschaftssteuer an. Allerdings sind hier die Freibeträge so hoch, dass der Begünstigte normalerweise keine Steuern entrichten muss – sofern er aus dem Erbe des Verstorbenen keine weiteren Vermögenswerte erhält. Dies ist bei Erbausschlagung ohnehin nicht der Fall.

    Weitere Informationen zum Thema Sterbegeldversicherung

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    Manche Anbieter haben für den Abschluss ein Höchstalter bis zum 85. Lebensjahr festgelegt. Bei der LV 1871 liegt die Grenze beim 90. Lebensjahr.

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    Vor Versicherungsabschluss kann man einen Sterbegeld-Rechner nutzen oder sich von einem Experten beraten lassen.

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    Alle Infos zur steuerlichen Behandlung von Sterbegeldversicherungen.

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    Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit

    Einige haben eine Wartezeit bis zur Auszahlung der vollen Versicherungssumme. Andere Anbieter verzichten auf eine Wartezeit.

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