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Doppelter Erfolg – LV 1871 bei den institutional assets Awards

Von Rebecca Groeger
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Bei den institutional assets AWARDS werden seit 2018 besonders erfolgreiche und innovative Anlagestrategien ausgezeichnet. Bei der Verleihung im September 2019 konnte die LV 1871 gleich in zwei Kategorien Erfolge feiern. Daneben hat die LV 1871 auch bereits im April 2019 Portfolio Institutionell Awards bei der ersten Teilnahme mit 3 gewonnen Kategorien „gerockt“.

Foto Dr. Andreas Billmeyer und Dr. Martin-Ulrich FetzerAm 19. September wurden in der BMW Welt in München die institutional assets AWARDS in insgesamt 15 Kategorien verliehen. Die LV 1871 wurde dabei mit einem Award für ihr Asset Liability Management (ALM) ausgezeichnet. Auch in der Kategorie „Private Equity Strategy“ zählt die LV 1871 zu den Gewinnern und belegt einen hervorragenden zweiten Platz. Dr. Andreas Billmeyer, Leiter Risikomanagement, hat zusammen mit Dr. Martin-Ulrich Fetzer, Leiter Bereich Kapitalanlage, die Awards entgegengenommen. Im Interview hat er uns dazu einige Fragen beantwortet.

Die LV 1871 wurde aktuell gleich in zwei Bereichen ausgezeichnet. Womit konnte sie bei der Jury besonders überzeugen?

Dr. Billmeyer: Insbesondere wurde die Durchgängigkeit unseres Asset Liability Managements hervorgehoben, das wohl in keinem anderen Unternehmen so praxisnah gelebt wird. Letztlich ist es eine Auszeichnung für das Teamwork innerhalb der LV 1871. Der Preis gebührt eigentlich den Kollegen in Mathematik und Kapitalanlage. Risikomanagement ist hier nur teilweise Vermittler und misst die ALM-Risiken seit Solvency II noch treffsicherer. Hinter diesem etwas sperrigen Begriff ALM versteckt sich ja im Grund die Frage, wie unser Geschäftsmodell mit Garantien in Zukunft noch trägt, ob wir konsequent langfristigen Verpflichtungen mit ähnlich lange Ertrag bringenden Kapitalanlagen unterlegen können. Die LV 1871 denkt hier sowohl in aufsichtsrechtlicher, bilanzieller aber auch ökonomischer Dimension, ohne die Sache zu sehr zu verkomplizieren oder „modellgläubig“ zu werden. Außerdem haben wir im Vergleich zu größeren Anbietern kurze Wege und regen, regelmäßigen Austausch zwischen den Kollegen. Sowohl Aktiv- als auch Passivseite (also Kapitalanleger und Produktentwicklung/-mix bzw. Vertrieb) tragen den Erfolg durch langfristig vorausschauendes Denken, etwa was den hohen Anteil an BU-Versicherungen oder fondsgebundenen Verträgen betrifft.Award Asset Liability Management 2019

Was das Thema „Private Equity“ anbelangt, sind die Kollegen für die Branche schon sehr früh (ab 2006) mit ersten Investments am Markt tätig gewesen und haben auch in schwierigen Zeiten der Finanzkrise (2008-2011) konsequent den Anteil dieser Anlagen am Portfolio aufgebaut. Das zahlt sich jetzt mit Renditen von knapp 10% pro Jahr seit Beginn aus. Auch wenn der Anteil mit 5 % an den gesamten Anlagen vielleicht dem ein oder anderen relativ gering erscheint, ist das doch deutlich mehr als der Schnitt der deutschen Lebensversicherer, von denen viele gerade in unserer Größe die Anlageklasse komplett gescheut haben. Wer die genannte Rendite (statt aktuell null Prozent bei Staatsanleihen) konsequent erzielt, hat – etwas vereinfacht ausgedrückt – in Zukunft schon einmal ein halbes Prozent Verzinsungsvorteil für den Kunden.

Bestandteil der Veranstaltung war ein ausführliches Rahmenprogramm mit Paneldiskussionen durch Experten der jeweiligen Themenkategorie. Konnten Sie daraus Erkenntnisse für Ihre weitere Arbeit ableiten?

Dr. Billmeyer: Das Teilnehmerfeld ist ja sehr heterogen bei den Awards. Von Versorgungs­werken der freien Berufe, über Pensionsfonds und -kassen, bis zu Versicherern und Unternehmens-Treasury-Managern, nehmen viele verschiedene Anlegertypen teil. Alle eint aber im Moment der Druck, der von den Niedrig- bzw. Negativzinsen ausgeht. Wenn man sich erst jetzt um das Thema kümmern würde und bisher zu kurzfristig gedacht hätte, dann wäre das in der Tat ein Problem. Ablesen kann man das ein Stück weit an den Reserven, welche die Kapitalanlagen aktuell tragen. Ende August waren das bei der LV 1871 erstmals über 30%. Einige Mitbewerber hatten aber nur einstellige Prozentsätze in ihren Bilanzen Ende 2018 und überhaupt nur zwei andere Lebensversicherer können mehr Reserven vorweisen. Von daher haben sowohl unsere Laufzeiten-Steuerung als auch das deutlich überdurchschnittliche Volumen in (meist bayerischen) Immobilien, aber auch Private Equity und Aktien in der Vergangenheit gut funktioniert. Man nimmt es natürlich interessiert mit, wenn sich Mitbewerber vermehrt auch zu riskanteren Themen des Kapitalmarkts Gedanken machen, wie etwa Anlagen in Emerging Markets, Fremdwährungen oder privater Kreditvergabe. Das fließt dann natürlich auch in unsere internen Diskussionen später ein.

Verleihung Beste Versicherung Verleihung Bestes Risikomanagement Verleihung Beste Portfoliostruktur

Verleihung 2. Platz Bester Investor Fixed Income

Bisher konnten wir es zu Glück meist vermeiden, zu extrem niedrigen Zinsen (unter 1% oder sogar negativ) Gelder anlegen zu müssen. Das liegt auch daran, dass unsere Mittel sehr langfristig gebunden sind und jährlich nur geringe Fälligkeiten auftreten. Diese sind dann meist schon für Investitionen vorgeplant. Neue Erkenntnis war: Einige Mitbewerber, insbesondere Schadenversicherer, finden in der Tat heute schon kreative Lösungen, um etwa durch Anmietung von Tresorkapazitäten mit Negativzinsen umzugehen.

Daneben spielt das Thema ESG-konforme Kapitalanlage in den Diskussionen oft eine recht plakative Rolle. Ob dadurch z.B. bis heute auch nur eine Tonne CO2 in der Realwelt eingespart wurde, wird meines Erachtens viel zu wenig hinterfragt. Man kann sich aber sicher von einigen Mitbewerbern abschauen, wie erfolgreich sie das Thema in ihr Image einflechten.

Im April war die LV 1871 bereits in Berlin in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet worden. Ist die Inflation an Auszeichnungen und Ratings nicht auch kritisch zu sehen?

Dr. Billmeyer: Für uns war angesichts unserer sehr guten Unternehmenskennzahlen im Branchenvergleich klar, dass es eine verschenkte Gelegenheit wäre, nicht so breit wie möglich an einer möglicherweise öffentlichkeitswirksamen Auszeichnung teilzunehmen. Dass wir bei der ersten Teilnahme an den Portfolio Institutionell Awards gleich als bester Versicherer bezüglich Kapitalanlage, für beste Portfoliostruktur und bestes Risikomanagement ausgezeichnet wurden, hat uns natürlich extrem gefreut. Daneben war noch ein 2. Platz für das Management unserer festverzinslichen Anlagen drin. Diese Anerkennung an die Kollegen weiterzugeben finde ich für die tägliche Motivation sehr wichtig. Vielleicht hatten wir auch einen Newcomer-Bonus. Daher wird es spannend, ob wir die Auszeichnungen im kommenden Jahr verteidigen können.

Auch wenn Ratings rein auf Fakten basieren, kommt es in letzter Zeit öfter zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen einiger Mitbewerber – ganz aktuell im Vergleich zwischen den LV-Ratings von Prof. Weinmann in der Zeitschrift für Versicherungswesen und dem Finsinger-Rating in der Wirtschaftswoche. Da könnte der Kunde und Vermittler leider auch verunsichert werden. Zum Glück schaffen wir es in letzter Zeit verstärkt, in fast allen Ratings eine Top-Position zu belegen, was wiederum Zweifel aus der Welt schaffen könnte.


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